Dagestanische Staatliche Universität

Aspirantur und doktorantur

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Die Aspirantur an der Dagestanischen Staatlichen Universität wurde 1961 in einigen  Bildungsbereichen eröffnet: Physik, Biologie, Geschichte und Philologie. In den folgenden Jahren hat sich die Zahl der Studienplätze und Fachbereiche deutlich erhöht.

Zur Zeit  führt die Aspirantur an der DSU Bildungstätigkeit im Bereich der postgradualen Weiterbildung in 70 Fachrichtungen, aus denen 26 Fachrichtungen der Aspirantur erst in den letzten 2-3 Jahren  lizenziert wurden.

An der Aspirantur können die Absolventen der DSU sowie der anderen Hochschulen der RF, darunter auch Ausländer, immatrikuliert werden; für ihre Registrierung, Erledigung von Formalitäten und Aufnahme ist das internationale Ausbildungszentrum der Universität zuständig. Direktstudium an der Aspirantur dauert 3 Jahre, Fernstudium - 4 Jahre. Die Aspiranten des Direktstudiums in staatlicher Trägerschaft bekommen Stipendium, einen Platz im Wohnheim, haben jährlich 2-monatige Ferien.

Aufgrund des gestiegenen Bedarfs der Universität an hoch qualifizierten Kadern wurde 1997 die Doktorantur eröffnet. Aufgrund der deutlichen Vergrößerung von Kontingent und Fachbereichen, steigender Arbeitsbelastung wurde die Abteilung für Aspirantur 1995 in die Abteilung für postgraduale Weiterbildung und Qualifizierung umgestaltet. Abteilungspersonal besteht aus 4 Personen: Abteilungsleiter, Aspiranturleiter und zwei Methodikern.

Ministerium für Bildung und Wissenschaft vergibt jährlich Richtzahlen der Immatrikulation an der Aspirantur und Doktorantur. Abteilung für Aspirantur veröffentlicht gewöhnlich im Juli eine Anzeige in der Zeitung "Dagestanskaja Prawda", die die umfassenden Informationen über die Zahl der Studienplätze in verschiedenen Fachbereichen, Liste der Dokumente, Aufnahmeregeln enthält. Außerdem kann man die Information über die Immatrikulation an der Aspirantur und Doktorantur an unserem Stand, und per Telefon 68-23-30 bekommen. Dokumentenaufnahme beginnt Ende August, wenn die Lehrstühle zu arbeiten beginnen und dem Aspirantur-Bewerber eine Referenz über das Autorreferat und dem Doktorantur-Bewerber eine Begutachtung seiner Forschungsarbeit geben können.

Aufnahmeprüfungen werden Anfang Oktober abgelegt. Die Bewerber legen drei Aufnahmeprüfungen ab: in ihrem Fachbereich, in Philosophie und Fremdsprachen. Wenn es vorherig Kandidat-Prüfungen abgelegt worden sind, werden sie als Aufnahmeprüfungen in den entsprechenden Fächern anerkannt. Die abgelegten Prüfungen gelten für das Kalenderjahr. Es ist nicht erlaubt, die Prüfung in der Prüfungszeit noch einmal abzulegen.

Nach den Ergebnissen der Aufnahmeprüfungen führt die Auswahlkommission Immatrikulation durch.

Während des Studiums muss der Aspirant einen individuellen Lernplan erfüllen: ein paar Publikationen machen, Kandidatenprüfungen ablegen und die Dissertation  zur Promotion vorbereiten.

Es gibt noch eine Form der Promotion durch Bewerbung um einen wissenschaftlichen Grad.

Bewerber, die an Dissertation arbeiten, werden dem Lehrstuhl zugeordnet, für das Ablegen der Prüfungen  für einen Zeitraum von höchstens zwei Jahren, für die Vorbereitung der Dissertation selbst - für einen Zeitraum von höchstens drei Jahren, für maximal 5 Jahre.

Bewerber um eine Doktorarbeit werden höchstens für 4 Jahren zugeordnet.

Während der vergangenen fünf Jahre haben 430 Personen die Aspirantur absolviert, 140 Personen haben promoviert. Darüber hinaus haben in jenen Jahren 104 Aspiranturabsolventen und 173 Bewerber promoviert. An der Universität betätigen sich 13 Promotionsrate in 25 Fachbereichen, darunter 4 für Doktoranden. DSU bildet die Fachkräfte von Hochschulqulifikation nicht nur für eigene Universität, sondern auch  für andere Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Republik aus.

Zur Zeit studieren 395 Personen an der Aspirantur der DSU, unter ihnen 282 im Direktstudium. Über 200 Bewerber um einen wissenschaftlichen Grad werden auch weitergebildet. Außerdem nimmt DSU in den letzten Jahren die Aspiranten und Bewerber vertragsgemäß auf, nach Vertrag mit der Erstattung der Kosten für Ausbildung. Das sind 150 Personen.  Dies ermöglicht der Universität, viele finanzielle Probleme in dem heutigen komplexen Umfeld zu lösen.
Im Jahr 2005 hat wissenschaftliche Bibliothek der DSU neue, durch die Föderale Agentur für Bildung genehmigte Programme der Kandidatenprüfungen in allen wissenschaftlichen Bereichen, sowie in Philosophie und Fremdsprachen bekommen. Um die Prüfungen in Philosophie und einer fremden Sprache abzulegen, muss man sich an entsprechende Lehrstühle wenden, das Thema des Referats bekommen und es rechtzeitig prüfen lassen, um eine Zulassung zur Prüfung zu bekommen.

Zweimal im Jahr (Ende Mai und Ende November) werden Kandidatenprüfungen abgelegt. Man muss sich zur Prüfung spätestens bis zum 20. Mai und 20. November anmelden.
Gültigkeit der Kandidatenprüfungen wird nach Anordnung des Ministeriums für Bildung der RF № 2009 vom 30. April 2004 festgestellt: "Ergebnisse der Kandidatenprüfungen, die bis zum 1. Juli 2005 abgelegt wurden (mit Ausnahme von den Ergebnissen der Kandidatenprüfungen nach Programm vom Ministerium für Bildung (Anordnung № 627 vom 17.02.2004), sind bis zum 1. Januar 2009 gültig".

Jedes Jahr findet im September und Oktober auf den Lehrstühlen die Attestation der Aspiranten, Doktoranden und Bewerber statt. Nach Attestationsergebnis werden sie  auf Vorschlag der Lehrstühle in das nächste Studienjahr versetzt oder exmatrikuliert.

Eine weitere Information über postgraduale Weiterbildung an der DSU kann im methodischen Heft "Anforderungen an die Organisation und Durchführung von Programmen der postgraduale Weiterbildung an der DSU" (Machatschkala, 2004) gefunden werden, das vom Prorektor für postgraduale Weiterbildung, Professor Schelikov O.D. zusammengestellt wurde.

Die Arbeit im Bereich der postgradualen Weiterbildung erfolgt nach den "Bestimmungen über die Ausbildung der wissenschaftlich-pädagogischen und wissenschaftlichen Personals im System der postgradualen Weiterbildung in der RF", Anordnung № 814 vom 27.03.98, die im offiziellen Kurzbericht des Ministeriums für Bildung der RF (№ 10, 1998) veröffentlicht wurden.

 
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